Augen auf beim Twittern — @-Reply ist nicht gleich @-Reply

Mit Hilfe des „@“-Zeichens und einem Twitternamen kann man andere Twitternutzer erwähnen oder antworten. Wenn man die @-Funktion effektiv einsetzen möchte, sollte man sich jedoch bewusst sein, dass man das „@“ auf zwei unterschiedliche Weisen einsetzen kann. Und ohne dieses Wissen verschenkt man öfter mal das Potential, das von solchen Erwähnungen ausgeht.

1. Methode: Jemanden erwähnen

Mit Hilfe einer sogenannten „Mention“ kann man einen anderen Twitternutzer erwähnen. Nutzer, die diesen Tweet lesen können, werden auf den Twitteraccount des Erwähnten aufmerksam gemacht.

Beispieltweet:

Wer kann diesen Tweet lesen: Diesen Tweet kann jeder Twitternutzer sehen, der dem Twitteraccount der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (@vgf_ffm) folgt. Mit einem Klick auf das @flinc im Tweet landet man beim Twitteraccount von flinc.

Potential: Durch die Erwähnung von @flinc im Tweet der Verkehrsgesellschaft Frankfurt werden deren Follower auf den Twitteraccount von @flinc hingewiesen. Eine solche Erwähnung ist vergleichbar mit einem Link auf einer Internetseite. Wer sich dafür interessiert, klickt auf die Verlinkung und wird dadurch vielleicht Follower des flinc-Accounts.

2. Methode: Jemandem antworten

Mit Hilfe eines „@-Replys“ kann man eine Konversation mit einem anderen Twitternutzer führen. Öffentlich — jedoch ohne andere Nutzer zu nerven. Der wichtige Unterschied ist: Das „@“ ist das erste Zeichen eines Tweets.

Beispieltweet:

Wer kann diesen Tweet lesen: Dieser Tweet wird nur in eingeschränkter Form in der Timeline angezeigt. Und zwar nur in der Timeline der erwähnten Person UND bei Personen, die beiden Accounts folgen. In diesem Fall wäre das also die Timeline einer Person, die gleichzeitig @flinc und @vgf_ffm folgt.

Potential: Diese Art des „@-Replys“ ist vor allem für Konversationen geeignet. Es wird dadurch verhindert, dass andere Follower mit einer solchen Konversation „belästigt” werden, die eigentlich nur zwischen zwei Personen stattfindet.

Augen auf! Die Stolperfalle.

Es kommt des Öfteren vor, dass Twitternutzer gerne ihren Followern einen anderen Twitteraccount empfehlen möchten, dies aber nicht mit einer „Mention“ sondern mit einem „@-Reply“ tun.

Schauen wir uns zum Beispiel diesen Tweet an:

Hätte Stefan Reinig mit diesem Tweet allen seinen Followern erzählen wolle, dass flinc eine der CeBIT Trend-Apps geworden ist, hätte dieser Tweet leider sein Ziel verfehlt. Denn diesen Tweet können nur seine Follower sehen, die gleichzeitig auch dem @flinc-Account folgen!

Er hat jedoch hier die Methode mit einem „@-Reply“ gewählt. Dies kann man zum Beispiel machen, um seine Follower nicht mit den Informationen über einen Kunden „vollzuspammen“. Nur die Follower, die schon an @flinc interessiert sind bekommen diese Information zu Gesicht. Dies macht, vor allem wenn man häufiger über einen anderen Twitteraccount berichtet, Sinn!

Das Wissen um diese Unterschiede ist leider nicht sehr weit verbreitet. Deshalb: Verbreitet diesen Artikel via Twitter. Am besten mit der ersten Methode :) 

 

 


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